
Ein besseres
Leben für
Mädchen
ermöglichen
Partners of Change schützt kenianische Mädchen nachhaltig davor - Tragen Sie mit dazu bei!
Die Überwindung weiblicher Genitalverstümmelung ist eine zentrale Aufgabe, die sich zahlreiche Vereine, wie "Partners of Change", zur Mission gemacht haben. Diese Organisation setzt sich weltweit dafür ein, das Bewusstsein für die schädlichen Auswirkungen dieser Praktik zu schärfen und betroffenen Frauen und Mädchen Unterstützung zu bieten. Durch Bildung, Sensibilisierung und den Aufbau lokaler Netzwerke arbeitet der Verein daran, kulturelle Normen zu hinterfragen und langfristige Veränderungen in Gemeinschaften zu fördern. Der Einsatz von Partnern vor Ort und die enge Zusammenarbeit mit betroffenen Familien sind entscheidend, um eine Grundlage für nachhaltige Lösungen zu schaffen und die Rechte von Frauen zu schützen.

Dez
2025
Celebrations
2025
Inspirierende Hospitationen
Das Foto oben stammt von der Brainstorming-Party im Oktober bei Mosocho Enka Enyia, bei der die Vorsitzende Marcella Onsongo und Simon Omwengo (Schatzmeister) die Mitglieder über unsere Besuche in Kisumu, Nakuru und Baringo und den Zweck dieser Besuche informierten. Sie waren sehr aufmerksam.


Gemeinsam
Wir erfreuen uns am köstlichen Abendessen.

Abschluss
Dies war der Höhepunkt, an dem sie ihre Freude durch Singen und Tanzen zum Ausdruck brachten und sich bei allen Organisatoren der Party und allen Mitgliedern von Partners of Change für ihre wunderbaren Ideen für die CBO Mosocho Enka Enyia bedankten. Seid gesegnet und bleibt gesund.
Marcella.

Ausgangspunkt
Was war passiert? Elisabeth Merkls Reise im August brachte drei Anknüpfungspunkte für Enka Enyia in Kenia: Kisumu, Nakuru und Baringo. Abgesandte von Enka Enyia besuchten soziale Einrichtungen in Kenia. Es geht weiter! Wertvolle Erfahrungen wurden ausgetauscht. Um die Ziele Ausweitung, Nachhaltigkeit und Fortentwicklung der eigenen Sache voranzutreiben, hat Enka Enyia seine Mitglieder zusammengerufen, um gemeinsam neue Ideen zu entwickeln.
Elisabeth Merkl in Kenia - August 2025
Die Vorstandsvorsitzende von Partners of Change e.V., Elisabeth Merkl, besuchte Ende August/Anfang September 2025 auf eigene Kosten Mosocho Enka Eniya in Kenia.

Büro
Die engagierten Kolleginnen und Kollegen aus dem Büro von Mosocho Enka Eniya bereiten methodisch die Gespräche mit den Eltern vor. Sie organisieren, dass Enka Eniya auf den Dorfversammlungen sprechen kann.

Under the Umbrella Tree
Elisabeth mit dem Vorstand von Enka Eniya im Garten des Seminargebäudes. Ihr Besuch zeigt den Engagierten in Kenia, dass Partners of Change an ihrer Seite steht.

Schulung
Lehrerinnen und Lehrer sind Top-Multiplikatoren für Mosocho Enka Enyia. Freiwillig sind sie zum Teil schon seit über 20 Jahren dabei. Sie sprechen über ein gesundes und unversehrtes Leben mit den Kindern und deren Eltern.

Von Kindesbeinen an
Auch in der Schule erfahren die Kinder das "neue Wissen". Mädchen sollen gesund sein und unversehrt bleiben.
Das sind die Mädchen in Elizephas Schule.

Ausbreitung
Schulungen für weitere Regionen finden in Marani und Kisii South statt.
Schulung bedeutet immer: Dialog, Aufeinander Hören, Sichtweisen verändern sich.

Marani
Hier in Marani werden Freiwillige als Trainerinnen und Trainer gegen Gewalt an Frauen ausgebildet.
Weibliche Genitalverstümmelung
Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ): "Weibliche Genitalverstümmelung, international meist mit dem Begriff „Female Genital Mutilation“ (FGM) bezeichnet, umfasst alle Verfahren, bei denen die äußeren weiblichen Genitalien teilweise oder vollständig entfernt oder aus nichtmedizinischen Gründen auf andere Weise verletzt werden. Weibliche Genitalverstümmelung wird in mehr als 30 Ländern praktiziert.
Nach Schätzungen des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen (UNICEF) leben gegenwärtig mindestens 230 Millionen Frauen und Mädchen mit den Folgen weiblicher Genitalverstümmelung. Jedes Jahr sind weitere drei Millionen Mädchen bedroht."

Unser Auftrag
Im UNICEF-Bericht „The Dynamics of Social Change“ von 2010 wird das Fulda-Mosocho-Projekt als eines der weltweit erfolgreichsten Präventions-Kampagnen gegen weibliche Genitalverstümmelung gelistet. Das von Frauen in Fulda unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Muthgard Hinkelmann-Toewe initiierte Projekt startete in der Mosocho-Region in Kenia südlich des Viktoria-Sees. Die Kisii sind eine Ethnie, in der zum Startpunkt des Projekts 98 % der Mädchen verstümmelt wurden.
Das Projekt begann im Jahr 2000 und schon im Dezember 2004 zogen 2.000 unbeschnittene Mädchen in ein Stadion ein und wurden mit einer Urkunde und einem gelben T-Shirt zu vollwertigen Mitgliedern der Kisii ernannt.
Heute sind 80 % der jungen Mädchen in der Region Mosocho geschützt, in den Nachbarregionen Kisii South und Marani soll die Beschneidungsrate ebenfalls gesenkt werden, wobei Mosocho als Vorbild fungiert.
Gut ausgebildete Aktive vor Ort sorgen in den Regionen dafür, dass es Seminare für Entscheidungsträger und alternative Zeremonien zur Einführung in die Gesellschaft für die Mädchen gibt. Der Dezember, früher Monat der Beschneidung, ist heute der Monat, in dem die jungen Mädchen eine Urkunde bekommen, mit der ihre Unversehrtheit bestätigt wird. Das ganze Unternehmen gelingt nur dann, wenn zentrale männliche Entscheidungsträger mit im Boot sind, die sich für die Unversehrtheit der Mädchen einsetzen.
Der Unicef-Bericht "The Dynamics of Social Change" 2010 ist frei unter dieser Adresse verfügbar, in englischer Sprache, S. 45-49:
Wie Sie helfen können

Spenden
Spenden sind sehr willkommen. Die Kräfte vor Ort werden aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden von Partners of Change e.V. finanziert.

Werden Sie Mitglied
Die Jahresmitgliedschaft bei Partners of Change e.V. beträgt 60 Euro im Jahr.

Mosocho-Marani-Kisii South
Eltern, Lehrer und weitere Personen der Gemeinschaft berichten hier von ihren Erfahrungen

Wussten Sie schon?
Jeden 12. Dezember finden Feiern für die Mädchen statt, mit denen sie in die Kisii-Gemeinschaft aufgenommen werden.
Helfen Sie uns, unsere Arbeit fortzusetzen
Jeder Euro zählt, um die nachhaltige Entwicklung zu stärken.
Kontakt
Telefon:
E-mail: kontakt@partners-of-change.info
Anschrift: Partners of Change e. V., Elisabeth Merkl, Luther-King-Str. 4a, 86156 Augsburg
